Dienstag, 12. Januar 2010

Enttäuschte Entwickler: Warum der Android Market ein App Store zweiter Klasse ist

Da! Apple hat es schon wieder getan! Apple hat ein neues Miniprogramm im App Store zurückgewiesen.
Warum? Weil “iPhone” im Titel der Anwendung vorkam. Genaugenommen handelte es sich dabei um ein kostenpflichtiges E-Book, ein iPhone-Handbuch, das der Verlag O’Reilly eingereicht hatte. Mittlerweile zeigt Apple wohl ein zähneknirschendes Einsehen, nicht zuletzt aufgrund des Drucks, den die Medien ausüben.

Doch wieder einmal wird die Aufregung keine Wirkung zeigen. Weder beim Konsumenten, der sich wie immer bevormundet fühlt. Noch bei den Entwicklern, die weiter mit demütig-gebückter Haltung auf Apple zugehen, um schön ruhig unter dem Kontroll-Radar zu bleiben. Die Frage ist: Warum? Warum tut man sich das an? Antwort: Weil es offenbar noch keine Alternative gibt.

Diese Behauptung stammt nicht von mir, sondern ist das Eingeständnis des Android-Entwicklers Derek James. In einem mehrseitigen Blog-Eintrag nennt er sachlich bis kopfschüttelnd einige Argumente gegen sein Haus-OS. Ich habe die Diskussion mal mitverfolgt und möchte im Folgenden einige Pros und Cons wiedergeben, die für mich wirklich Sinn gemacht haben.

Auf der ganzen Welt gibt es schätzungsweise 45 Millionen iPhone-Nutzer – dem stehen nur drei Millionen Leute gegenüber, die Android-Handys besitzen. Der Markt ist also wesentlich größer, allein das Volumen des App Stores beträgt satte 200 Millionen Dollar. Android Market? Bringt es gerade einmal auf fünf Millionen Dollar. Dazu kommt, dass der gemeine iPhone-Nutzer wesentlich häufiger Apps einkauft, rund die Hälfte von ihnen schlägt mindestens einmal pro Monat zu. Android-Anwender sind da vorsichtiger – nur 18 Prozent kauften in derselben Zeitspanne ein (die Daten beruhen auf einer AdMob-Studie – hier das PDF). Die Frage nach dem Warum fördert ein interessantes Detail zutage: Offensichtlich ist es so, dass Leute, die sich ein Android-Handy zulegen, im Allgemeinen eher technikorientiert sind. Das Google-Betriebssystem basiert auf Open Source und ist dementsprechend kostenfrei. Während iPhone-Nutzer daran gewöhnt sind von Anfang an bei Gerät und Tarif abkassiert zu werden, sehen es die Anwender von Open Source-Lösungen häufig nicht ein, Geld für irgendwelche Dienste zu bezahlen. Die Entwickler leiden unter der Knauserigkeit ihrer eigenen Kunden. Die Game-App-Schmiede Larva Labs kann davon ein Lied singen: Gleich zwei Spiele hatten sie in den Top-10 des Android Markets. Was meint ihr, was sie damit verdient haben? Gerade einmal 62,39 Dollar. Erinnert ihr euch an Ethan Nicholas? Der machte mit seinem Spiel iShoot im App Store rund 21.000 Dollar – ebenfalls am Tag. Larva Labs schiebt (nicht ganz zu unrecht) Google die Schuld für das miese Abschneiden zu. Geben wir es zu, der Android Market war bislang keine Augenweide (das wird sich ja bald ändern), zudem werden in den unübersichtlichen Rubriken Bezahl-Apps gerne hinter den kostenlosen versteckt. Zu guter letzt kritisieren die Entwickler, dass Google Checkout als Lösung für Micropayment nun wirklich nicht taugen würde.


Doch es geht noch weiter. Ein nicht unerhebliches Problem für Android-Programmierer stellt derzeit Piraterie dar. Ich hatte kürzlich schon in Beziehung auf das iPhone einige Worte darüber verloren. Um geklaute Apps auf dem Apple-Handy zum Laufen zu bekommen, muss es vorher geknackt sein. Laien lassen von so etwas gerne die Hände, außerdem will nicht jeder den Verlust der Garantie riskieren. Es besteht also beim iPhone eine Hürde, die bei Android-Handys hingegen gänzlich fehlt. Geklaute Software wird einfach auf die SD-Karte geladen, dazu ein kostenloser Installer aus dem Market und fertig ist das Piratengericht. Entwickler Derek James prophezeit daher, dass Entwickler diesen Zustand künftig einfach akzeptieren müssen und die Schaltung von Werbung in die Monetarisierungsstrategie mit aufnehmen müssen. Schon heute macht er die Hälfte seines Umsatzes durch In-Game-Ads.

Einen letzten Knüppel schmeißen die Gerätehersteller Android selbst zwischen die Beine. Immer mehr Smartphones mit dem Google-OS kommen auf den Markt. Sie werden anders bedient, verfügen über unterschiedliche Prozessoren und Display-Auflösungen. Ein Programmierer muss dieses Chaos überblicken und einen Konsens finden, um höchste Kompatibilität für seine App zu finden. iPhone-Entwickler haben es da einfacher…

Doch es ist nicht alles schlecht, was Android ist. Wer mit der Entwicklung von mobilen Apps anfangen möchte, ist bei Google beispielsweise besser aufgehoben, da das Android-SDK auf Java basiert; Apple setzt auf das wesentlich komplizierter Objective C. Außerdem kassiert Apple nicht nur beim Kunden ab, sondern auch bei den Leuten, die den App Store mit neuem Futter versorgen. Wie Google behält Apple 30 Prozent des Kaufpreises als Provision ein. Jedoch verlangt der iPhone-Macher zusätzlich 99 Dollar Jahresgebühr. Google belässt es bei einer einmaligen Zahlung in Höhe von 25 Euro. Ein weiteres dickes Plus für Android besteht in der ebenso zügigen wie zuverlässigen Bearbeitung von neuen Apps durch Google. Im App Store können sich zwischen Abgabe und Freischaltung schon einmal nervenzerreibende Monate schieben.

Android hat gute Chancen, den Abstand zum App Store zu verringern. Doch dazu müssen endlich einige Weichen anders gestellt werden. Gerade jetzt, wo mehr und mehr Entwickler sich dafür interessieren, Miniprogramme für das Google-OS zu schreiben und zunächst ihre ersten Erfahrungen sammeln müssen.

(André Vatter - basicthinking.de)

Spieler nur Randgruppen

Der Generalstaatsanwalt in Australien ist der Meinung, Spieler seien nur ein kleine Gruppe vor der man die Gesellschaft schützen müsse.

Die Debatte um die Alterseinstufung von Videospielen in Australien geht weiter. Nachdem der Entwickler David Jaffe (God of War-Serie für die PlayStation 3) Anfang der Woche bereits heftige Kritik an dem dortigen System geübt hat, beschäftige sich nun auch der australische Fernsehsender ABC in einem kurzen Bericht mit diesem Thema.
Darin kommt auch der australische Generalstaatsanwalt zu Wort, der das System dort verteidigt. Problematisch ist daran, dass im Gegensatz zu anderen Medien, für Videospiele die maximale Einstufung 15+ zur Verfügung steht. Eine Freigabe für Volljährige, wie beispielsweise auch in Deutschland üblich, ist also nicht möglich. Das führt dazu, dass Spiele mit Gewaltinhalten in Australien oftmals nicht in den Verkauf gelangen können.

Das sei auch gar nicht nötig, sagt Generalstaatsanwalt Michael Atkinson: »Es handelt sich hierbei um eine Angelegenheit, bei der eine kleine Anzahl von engagierten Spielern versucht, der Gesellschaft ihren Willen aufzuzwingen. Und, wie ich glaube, schaden sie damit der Gesellschaft auch. Es ist das öffentliche Interesse gegen ein kleines persönliches Interesse.(…) Ich verstehe zwar, dass 98 oder 99 Prozent aller Spieler den Unterschied zwischen Phantasie und Realität kennen, aber 1 bis 2 Prozent können durch solche Spiele dazu motiviert werden, schreckliche Gewalttaten zu begehen. Man muss keine Spiele spielen, in denen man Menschen aufspießen, enthaupten und verstümmeln kann.«

Entzündet hat sich die ganze Debatte an dem Horrorspiel Aliens vs Predator. Der Titel war den dortigen Behörden zu gewalthaltig und somit wurde eine Altersfreigabe verweigert. In Deutschland wird der Titel übrigens aus dem gleichen Grund auch nicht in den Handel kommen. Da sich der Publisher Sega aber weigert Anpassungen an dem Titel vorzunehmen, gehen australische und deutsche volljährige Spieler leer aus, da sie das Spiel nicht im Handel erwerben können.


(Daniel Raumer - Gamestar.de)

Montag, 11. Januar 2010

Games Academy™ kommt nach Wien - zum Schnupperkurs im Februar jetzt anmelden!

Tolle Neuigkeiten! Die Games Academy™ kommt mit dem Kurs "GAME DEVELOPMENT BASIC" nach Wien!

Vom 01.02. bis 05.02.2010 können Sie sich einen "Live"- Einblick zu unseren vier Ausbildungen verschaffen.


Probieren Sie sich an Techniken und Tools der Spielentwickler. Holen Sie sich einen Überblick zu Abläufen und Herangehensweisen - theoretisch sowie praktisch am PC oder auf dem Blatt Papier. Der Schnupperkurs bietet Ihnen die Möglichkeit, innerhalb einer Woche wichtige Inhalte aller Fachbereiche von Dozenten aus der Games Branche kennenzulernen. Ausgewählte Module sollen Ihnen die Kursmodelle näher bringen und Ihnen klar aufzeigen, ob sich für Sie eine Bewerbung für die kompletten Kurse lohnt.

Der Schnupperkurs bietet Ihnen Einblick in folgende Bereiche:

  • Game Design Basics,
  • Art & Animation Basic (Texturing / Modeling) sowie
  • Game Production (Projectmanagement / Game Business).
Nutzen Sie die Gelegenheit von dem Fachwissen der Dozenten zu lernen und holen Sie sich einen interessanten Einblick in die verschiedenen Ausbildungen an der Games Academy™.

Die Kosten für den einwöchigen Vollzeitkurs belaufen sich auf 165,- EUR.
Eine volle Kostenrückerstattung ist bei Buchung einer Vollzeitausbildung möglich. Der Schnupperkurs ist auf eine Gruppengröße von 15 Personen beschränkt - dies garantiert eine bestmögliche Vermittlung der Inhalte.


Das Anmeldeformular finden sie hier.

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bei Frau Annika Knipp unter annika.knipp@games-academy.de oder telefonisch unter +49 (0)30-29 77 91 20.


Quelle: games-academy.de

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Neues von Tixuma - Refrally und 2€ Willkommensbonus

UPDATE zum Beitrag Geld verdienen mit einer Suchmaschine

Hiermit möchte ich Sie kurz über aktuelle Neuigkeiten
bei Tixuma informieren:

1.) Tixuma startet Ref-Rally
2.) 2,00€ Willkommensgutschein für neue Tixuma User


Die Meldungen im Detail:

1.) Tixuma startet Ref-Rally
Tixuma startet heute seine erste Ref-Rally, einen Wettbewerb bei dem
die registrierten Mitglieder versuchen müssen, bis zum 14.02.2010
mindestens 10 neue, aktive Mitglieder zu werben. Die Platzierungen
ergeben sich hierbei aus der Anzahl der tatsächlich geworbenen,aktiven(!)
User.

Folgende 5 Preise gibt es zu gewinnen:

1. Platz: 50,00 Euro
2. Platz: 25,00 Euro
3. Platz: 15,00 Euro
4. Platz: 10,00 Euro
5. Platz: 5,00 Euro

Als aktive Mitglieder gelten wie bisher jene Mitglieder, die in den
letzten 30 Tagen mindestens 10 mal auf der Tixuma Seite gewesen sind
und hierbei eingeloggt waren.

Sollte es bis zum 14.02.2010 00:00 Uhr keine 5 User geben, die 10
Mitglieder geworben haben, verlängert sich die Rally jeweils um
10 Tage. Die Gewinner werden am Ende per Email benachrichtigt.
Eine Übersicht der Platzierungen findet man unter
http://www.tixuma.de/refrally.htm

2.) 2,00€ Willkommensgutschein für neue Tixuma User
Da es immer wieder zu Neuanmeldungen kommt, bei denen der Werber nicht
bekannt ist, weil der neue User nicht über den Werbelink auf die Tixuma
Seite kam, gibt es jetzt im "Mein Konto" Bereich einen 2€ Gutscheincode,
der mit dem Werbelink verschickt werden kann. Neue User, welche
den jeweiligen Gutscheincode bei der Registrierung angeben, werden nun
dem Werber zugeordnet, dessen Gutscheincode verwendet wurde.
Zusätzlich erhalten Sie als Anreiz einen 2,00€ Willkommensbonus, der evtl. auch
auf Flyern etc. eingesetzt werden kann.

Hierbei gleich mein Gutscheincode ;)
XDF7AZFA


the incredible Leitman a.k.a SyntaXKilla a.k.a GeekBig
wünscht noch angenehme (und profitable ^^) Vor-Weihnachtstag =D

Montag, 14. Dezember 2009

Crysis Wars - kostenlos testen

Crytek lässt Sie den Multiplayer-Part seines Shooters kostenlos herunterladen und testen. Für 10 Tage bekommen Sie einen CD-Key.

Das deutsche Entwicklerstudio Crytek kündigt an, gegen Ende des Jahres eine kostenlose Testphase von Crysis Wars, der Mehrspieler-Komponente von Crysis Warhead, zu starten. Vom Samstag, 19. Dezember bis Dienstag, 29. Dezember können Sie den Online-Shooter mit seinen drei Spielmodi und 21 Karten testen.

Damit ist es komplett kostenlos, einmal in die Multiplayer-Partien reinzuschnuppern, denn alles was Sie dafür brauchen, können Sie sich von der Internetseite herunterladen. Crysis Wars steht komplett zum Download bereit und kann ab sofort bereits offline im LAN-Modus genutzt werden.
Partien über das Internet sind aber erst ab dem 19.Dezember möglich, denn erst ab diesem Datum werden die CD-Keys für die Testphase per Mail geschickt. Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie auf mycrysis.com.

(dr - gamestar)

Extreme gamer - Überall zocken =D

Theoretically, if you were to strap a PS3 Slim, projector and substantial weight in batteries to your body, you could play games on a big screen anywhere. Well in practice, someone actually did that:


gefundne auf gizmodo.com

Ad Busting in Deutschland

Das gute alte Doom, jetzt generalüberholt überall in Deutschland:



gefunden auf engadet.com