Mittwoch, 19. September 2007

§ 202c Die spinnen - die Deutschen

Der Paragraf 202c sorgt dafür, dass die meisten Administratoren in einer rechtlichen Leere hängen. Im Internet häufen sich Kritiken und Meinungen, sogar Portale zur Selbstanzeige. The incredible Leitman hat hier für euch die Stimmung im Netz eingefangen.

Was würden Sie tun, wenn Sie etwas planen, von dem Sie keine Ahnung haben? Klar, Sie holen sich die Meinung von Experten, gern auch von mehreren. Und dann? Richtig, Sie ignorieren sämtliche Meinungen und frickeln Ihre eigene Lösung zusammen. Undenkbar, weltfremd, kommt nicht vor?
Oder?

Die Politiker unserer lieben deutschen Nachbarn sind da anderer Meinung.
Lesen Sie mehr unter dem ausführlichen Beitrag von tecchannel.de

Anmerkung des incredible Leitman:
Als ob "Killerspiel-Affären", Bundestrojaner und IPhone Hacker nicht genug wären,
meiner Meinung nach sollte die Regierung einiges an ihrem Rechtssystem nochmals überdenken und vielleicht einige Experten vom Fach zu Rate ziehen?

ALARM! Rekord-Eisschmelze in der Arktis


Nordwestpassage durchgehend schiffbar

Die arktische Nordwestpassage vom Atlantik zum Pazifik ist nach Angaben der Europäischen Raumfahrtagentur Esa nach einer Rekordschmelze völlig eisfrei und somit für Schiffe befahrbar. Die Route durch die kanadische Arktis ist gewöhnlich wegen des Eises auch im Sommer für gewöhnliche Schiffe weitgehend unpassierbar. In diesem Jahr sei die Eisfläche in der Nordpolregion aber auf ihre geringste Ausdehnung seit Beginn der Satellitenbeobachtung vor 30 Jahren geschrumpft, teilte die Esa jetzt mit. Aktuelle Aufnahmen zeigten, dass die gesamte Route gegenwärtig schiffbar sei.

Die Eisentwicklung an der Nordwestpassage wird von Reedereien aufmerksam verfolgt, denn sie könnte eine billigere Alternative zum Panama-Kanal werden. Leif Toudal Pedersen vom dänischen Raumfahrtzentrum bezeichnete den Rückgang des Eises als extrem. Die Eisfläche im Nordpolargebiet sei bis auf drei Millionen Quadratkilometer geschrumpft. Das seien eine Million Quadratkilometer weniger als die bislang geringsten Ausdehnungen in den Jahren 2005 und 2006, und auch damals war der Seeweg nicht vollkommen frei. Die weiteste Ausdehnung wird jeweils im März und die geringste im September registriert.

Im Jahr 2040 könnte die Arktis eisfrei sein

Die Arktis reagiert offenkundig sehr stark auf den Klimawandel. Einige Wissenschaftler haben vorhergesagt, dass der Nordpol bereits 2040 eisfrei sein könnte. Die Arktis-Anrainer sehen im Abschmelzen des Eises aber durchaus Vorteile. Neben der Nordwestpassage wird der Zugang zu Erdöl- und Gasreserven in dem Gebiet frei. Dies hat bereits zu neuen Rangeleien um die Souveränitätsrechte in der Arktis geführt. So stellten russische Forscher kürzlich demonstrativ die Nationalflagge in 4000 Meter Tiefe auf dem Meeresboden unter dem Nordpol auf, um den Anspruch des Landes auf das Gebiet zu unterstreichen.

(Tagesschau.de)

Open-Source-Tool um iPhone zu knacken veröffentlicht

Eine Hacker-Gruppe hat eine kostenlose Software bereitgestellt, um das SIMlock für das iPhone zu knacken.

Die Software kommt einen Tag nachdem eine kommerzielle Firma begann, das iPhone für Geld zu knacken. Das iPhone Dev Team verwendet hierfür den selben Ansatz, den auch die kommerzielle Firma benutzt. Beide Seiten kamen unabhängig auf diese Lösung.

Jedoch ist ein Entsperren des SIMlocks nicht für jedermann, warnt das iPhone Dev Team. Die Prozedur verlangt mehrere separate Programme, die man sich aus dem Internet zusammensuchen müsse. Ebenso müsse ein Anwender von einem MAC oder PC Eingaben auf der Kommandozeile tätigen. Den kompletten Bericht in englischer Sprache finden Sie bei den Kollegen der computerworld.com.

(jdo)

Samstag, 15. September 2007

Allianz der IT Mongule

Einstige Erzfeinde Microsoft und Sun schmieden enge Allianz

Die ehemaligen Erzrivalen Microsoft und Sun Microsystems wollen künftig ihre Zusammenarbeit deutlich ausbauen. Wenige Tage vor dem für kommenden Montag erwarteten Urteilsspruch der EU-Kommission im Microsoft-Prozess rücken die einstigen Kontrahenten damit noch enger zusammen.

Sun Microsystems werde künftig eigene Serversysteme (x64-Systeme) erstmals auch mit Microsofts Software "Windows Server" vertreiben, teilten die Unternehmen am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung mit. Für die bessere Zusammenarbeit der Produkte beider Firmen wollen die Partner auf dem Microsoft-Campus in Redmond (US-Bundesstaat Washington) ein gemeinsames Entwicklungszentrum gründen.

Sun Microsystems gehörte jahrzehntelang zu den erbittertsten Feinden von Microsoft. Die Abneigung von Sun-Chef und Mitbegründer Scott McNeally gegen den Redmonder Riesen war legendär. In Europa war die offizielle Beschwerde von Sun über Microsofts Geschäftsverhalten der maßgebliche Anstoß für das seit 1998 währende EU-Verfahren gegen Microsoft wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens. Am kommenden Montag will das EU-Gericht Erster Instanz eine Entscheidung über die Verhängung des Rekordbußgelds von 497 Millionen Euro aus dem Jahr 2004 entscheiden.

Eine erste Annäherung der einstigen Rivalen hatte es im April 2004 gegeben. Damals legte Microsoft mit der Zahlung von insgesamt 1,6 Milliarden Dollar zur Überraschung der Branche alle Rechtsstreitigkeiten mit Sun bei. Nach der jüngsten Vereinbarungen wollen die Partner künftig weiter auch daran arbeiten, dass Microsofts Windows-Software problemlos auf allen Servern und Speicherprodukten von Sun läuft. Die Allianz umfasst ebenfalls Pläne für eine bessere Zusammenarbeit von Suns und Microsofts Virtualisierungs-Software jeweils mit den Betriebssystemen des Partners (Windows Server und Suns Betriebssystem Solaris).

(dpa/mje)

Der Commodore 64 wird 25

Der "Commodore 64" war in den achtziger Jahren der digitale Urknall für eine ganze Generation: der erste eigene Computer. Jetzt wird er 25 Jahre alt. stern-Redakteur Sven Stillich erinnert sich an die erste große Liebe seines Lebens.

Der komplette Beitrag hier,
sehr nett zu lesen, fühlt sich an, wie das schwelgen in Erinnerungen ^^

Studie untersucht Online-Gamer in Deutschland

Eine kommunikationswissenschaftliche Studie liefert eine Bestandsaufnahme der Gewohnheiten und Präferenzen deutscher Online-Spieler.<

Moderne Computerspiele wie World of Warcraft oder Second Life haben das Online-Spielen zu einem weltweiten Massenphänomen gemacht. Unterdessen ist über den Normal-Nutzer von Online-Rollenspielen wenig bekannt. Die Studie von Dr. Thorsten Quandt (FU Berlin) und Dr. Jeffrey Wimmer (Uni Bremen) nimmt sich dieser Problematik an. Die Forscher befragten knapp 700 Gamer und können nun Grunddaten zu den Online-Spielern in Deutschland liefern.

Im Fokus der Studie stehen:
(1) Die allgemeine Computerspiele-Nutzung der deutschen Bevölkerung;
(2) Ihre spezifischen Online-Spielgewohnheiten sowie
(3) Erfahrungen und Meinungen zu den jeweils gespielten Spielgenres.

Erwartungsgemäß toppt das Online-Gaming viele andere Formen der Mediennutzung. Zudem „bindet“ das Spielen via Netz den User stärker als andere Formen des Medienkonsums. Die Befragungsergebnisse geben überdies Hinweise auf die soziale Einbindung durch Online-Games. Spieler werden z.B. Mitglieder in organisierten Gruppen wie Clans, die Vereinen teilweise nicht unähnlich sind. Die Gamer fühlen sich anderen Spielern gegenüber verpflichtet, freuen sich auf das Spiel mit ihren „Freunden“ im Virtuellen. Die Forscher folgern daraus: Online-Spiele sind soziale Spiele, die ihren Reiz aus der Interaktion mit Menschen ziehen. Dadurch steige aber auch die Verbindlichkeit durch das Spielen, was möglicherweise zu Kollisionen mit „realweltlichen“ Verpflichtungen führen könne.

Männer und Frauen unterscheiden sich in verschiedenen Parametern des Spielens. In der Hauptsache führen die Forscher das auf unterschiedliche Genre-Präferenzen zurück. Frauen bevorzugen Rollenspiele, während Männer besonders netzbasierten Shootern zugeneigt sind. Online-Actionspiele sind eindeutig eine Männerdomäne. Auch das Alter spielt hier eine Rolle: Der Zuspruch zu Actionspielen ist bei Jugendlichen ebenfalls höher als bei Erwachsenen. Doch gerade in diesem Genre findet man sehr viele Games, die für Jugendliche nicht geeignet sind, warnen die Forscher.

Weitere Ergebnisse und Auswertungen der Studie werden im November 2007 in dem Sammelband „Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computer- und Videogames“ im VS-Verlag für Sozialwissenschaften veröffentlicht.

(dsc)

Microsoft änderte Dateien auf Systemen ohne Zustimmung der Anwender

Die Kollegen der computerworld.com haben gemeldet, dass Microsoft heimlich Dateien in XP und Vista verändert haben.

Scott Dunn, Redakteur für Windows Secrets, hat gemeldet, dass neun Dateien in XP und Vista verändert wurden. Dies geschah auch dann, wenn ein Anwender explizit ein automatisches Update deaktiviert hat. Der Microsoft-Update-Mechanismus zeigte dabei weder eine Benachritigung an, noch fragte er um Erlaubnis.

Laut Dunn wurden nicht die gleichen Dateien auf XP und Vista verändert. Außerdem behauptet er, dass es sich hier um Dateien handelt, die zum Windows-Update-Mechanismus selbst gehören. „Früher wurde man wenigstens gewarnt“, sagte Dunn. Den vollständigen Bericht finden Sie in englischer Sprache hier.

(jdo)